ZDF-Reportage über Unternehmenspraxis von Rethmann-SARIA

Die umstrittene Erweiterung der Rethmann-SARIA-Gruppe in Marl durch die Zerstörung des Landschaftsschutz- und Naherholungsgebiets in der Größe von zehn Fußballfeldern ist kein Einzelfall. Die Vorgehensweise zieht sich scheinbar wie ein roter Faden durch die gesamte Unternehmensgruppe. Das zeigt diese ZDF-Reportage.

Ab Minute 10:20 wird unter anderem deutlich, dass bei der Rethmann-Unternehmenspolitik lebenswerte Landschaften, Bürger, bäuerliche Strukturen, Tiere und die Natur die Verlierer sind, und Rethmann mit seinen Aktionären als einziger auf der Gewinnerseite steht.

Von außen betrachtet, erscheint die Rethmann-Gruppe wie ein Vorzeigebetrieb.

Hinter den Kulissen läuft es ganz anders, wie der Film zeigt. Das Vorgehen von Rethmann wird dabei als äußerst aggressiv und rücksichtlos geschildert. Unternehmer Martin Rethmann wirkt im Film skrupellos, übt selbst auf kleine Kirchengemeinden starken Druck aus um seine Ziele zu erreichen. Dass dabei kleinen Bio-Bauern die Existenzgrundlage entzogen wird, scheint die Rethmann-Manager nicht zu interessieren. Ganz im Gegenteil: Sie zählen zu den größten Subventionsempfängern der EU, was immer wieder auch von Umweltorganisationen kritisiert wird.

Die Vernichtung lebenswerter Landschaften und kleinbäuerlicher Strukturen ist scheinbar bei den Unternehmen der Rethmann-Gruppe Programm. Diese von uns Marler Bürgern angeprangerte Geschäftspraxis ist jetzt zum ersten Mal in dieser Deutlichkeit im Deutschen Fernsehen zu sehen. Machen Sie sich ein eigenes Bild von der Rethmann-SARIA-Gruppe, die von einigen Marler Politikern kritiklos als Vorzeigebetrieb der Energiewende und Wunderwaffe gegen die Arbeitslosigkeit in unserer Stadt beschönigt wird.

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