SARIA-Gestank auch zum Jahresanfang 2015

Die Firma SARIA, SARVAL (ehemalige Knochen- und Fettunion KFU-Group) hat in den vegangenen Tagen und auch heute wieder Teile Marls durch Gestank belästigt. So wurde uns heute Vormittag aus Riegefeld und Alt Marl Breite Straße erneut der widerliche SARIA-Gestank gemeldet, der von Zeugen direkt bis zum Werk an der Rennbachstraße zurück verfolgt werden konnte.

Anfang der Woche war der Gestank sogar in Drewer wahrzunehmen.  Dort meldeten sich Anwohner  im Bereich Kreuzstraße / Freerbruchstraße / Herzlia-Allee.

MHNV: Der Gestank ist je nach Windrichtung an anderen Orten wahrnehmbar. Daher sind jetzt auch Bürger betroffen, die sonst begünstigt durch den Wind den Gestank nicht wahrnehmen müssen. Es ist daher wichtig, dass der Druck auf den Rethmann-SARIA-Konzern erhöht wird, damit sich endlich etwas ändert.

SARIA-GESTANK MUSS DRINGEND GEMELDET WERDEN, damit das Unternehmen endlich reagiert und den vermeidbaren Gestank abstellt.
Bitte senden Sie eine Mail an den Kreis Recklinghausen unter vestisches-umweltzentrum@kreis-re.de und nehmen Sie uns in die Kopie unter hilfe@mhnv.de

Nach 17 Uhr, an Feiertagen und an Wochenende gelten die Kontaktdaten, die wir oben auf unserer Internetseite veröffentlicht haben.

KREIS HAT LECK NOCH NICHT GEFUNDEN

Der Kreis Recklinghausen hatte uns vor den Weihnachtsfeiertagen geschrieben, dass er zurzeit zusammen mit einem Gutachter nach der Ursache für den Gestank auf dem SARIA-Gelände forscht. Er wollte uns über den Fortgang der Untersuchungen informieren. Da der Gestank weiter anhält, ist davon auszugehen, dass das Gestanks-Leck bei SARIA weiterhin offen ist.

Wir bedauern weiterhin, dass SARIA alle Anwohner und uns als Bürgerinitaitve weiterhin bei der Suche nach der Ursache ausschließt und unsere Bitte um Teilhabe schriftlich abgelehnt hat, obwohl der Kreis RE und der Gutachter das bei einem Gespräch im Kreishaus am 8. Dezember ausdrücklich begrüßt hatten und keine Einwände hatten.

Uns ist schleierhaft, warum ein Unternehmen täglich 300 Tonnen Fett, Blut, Knorpel, Knochen, Schweinerüssel, Borsten, etc. vor der Haustür von Tausenden Menschen in Alt-Marl verarbeiten darf, so lange die Ursache für den Geruchsaustritt noch nicht gefunden ist.

 

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