Wieder Feuerwehreinsatz bei SARIA

Wie die Marler Zeitung  ONLINE (15.08.2015, 14:23 Uhr) berichtet, hat der SARIA-Produktionsleiter heute die Feuerwehr alarmiert. Grund sei leichter Rauch in einer Halle gewesen. Die Feuerwehr hatte nach Informationen der Marler Zeitung mit einer Wärmebildkamera und mit einem „Fernthermometer“ gemessen. Dabei seien keine Schadstoffe festgestellt worden. Möglicherweise habe es sich um eine Art Nebel aus Wasserdampf gehandelt.
Laut MZ-Recherche hat SARIA eine Überüfung der Anlage angekündigt. Alles Weitere in der Marler Zeitung.

Anwohner hatten sich am Vormittag beim Kreis Recklinghausen über SARIA-Gestank beschwert.

Bereits am vergangenen Wochenende hatte es einen Feuerwehreinsatz gegeben, weil ein Sicherheitsventil bei SARIA defekt war und um 1 Uhr nachts hohe Rauchsäulen ausstieß, die kilometerweit zu hören waren. SARIA und Feuerwehr hatten trotz mehrerer Notrufe von Anwohnern von einem „Fehlalarm“ gesprochen und lediglich zeitgleich einen LKW-Auffahrunfall auf dem Firmengelände eingeräumt.  Dabei hatte ein LKW-Fahrer an der Betriebstankstelle die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren, sagte ein Kreis-RE-Mitarbeiter MHNV.
Die Ursache für die geleugnete Störung an den Druckleitungen wurde am Tag danach gefunden. Es handelte sich um ein defektes Sicherheitsventil, bestätigte der Kreis Recklinghausen. „Da ist viel Dampf drau!“ sagte der Mitarbeiter des Kreises und zeigte Verständnis dafür, dass das Zischen kilometerweit zu hören war und Anwohner beängstigt hatte. Um 1 Uhr nachts waren mehrere Bürger zum Betriebsgelände gefahren und hatten das Szenario mit einer Kamera festgehalten, das von SARIA und Feuerwehr Marl bestritten wurde.

Am vorhergehenden Wochenende hatten Laster auf dem Weg zu oder von SARIA Ladung verloren. Von SARIA wurde die komplette Rennbachstraße ab dem Werksgelände und die Landstraße L601 ab der Rennbachstrasse bis zur B225 gespült. Der Landesbetrieb StraßenNRW war über die Maßnahme auf der Landstraße nicht informiert worden und erfuhr erst von uns davon.
In der Zeitung erklärte der SARIA-Pressesprecher, es habe sich nur um Tropfen in zwei Kreuzungsbereichen gehandelt. Fotos von Zeugen, die MHNV und StraßenNRW vorliegen, beweisen das Gegenteil. Nicht geklärt ist die Frage, ob das Fahrzeug auf seinem Weg zu oder von SARIA noch weitere Kreuzungen und Kurven hatte und dort ggf. Material verloren hat.

Erst vor zwei Monaten hatten SARIA-Fahrzeuge eine vier Kilometer lange Spur auf den Straßen hinterlassen.

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