Kreis Recklinghausen räumt ein: SARIA-Gestank immer noch nicht im Griff

Deutlich mehr als ein Dutzend Beschwerden gingen allein von Montag (02.03.2015) auf Dienstag beim Landesumweltamt, bei der Bezirksregierung Münster und dem Kreis Recklinghausen ein.
Der Leiter der Kreis-Immissionschutzbehörde, Görß,  bestätigte, dass SARIA weiterhin die seit Monaten anhaltenden Geruchsprobleme nicht in den Griff bekommt. Man sei deshalb zusammen mit einem Gutachter weiter auf der Suche warum das SARIA-Werk bis nach Alt-Marl stinkt.

Immerhin bestätigt SARIA inzwischen, dass das Unternehmen die Geruchsprobleme nicht in den Griff bekommt. Dabei besteht laut Kreis Recklinghausen das Hauptproblem in den großen Kapazitäten der täglich verarbeiteten 300 Tonnen Fleischabfälle, die zu enormem Gestank führen und aktuell noch nicht vom Filter so neutralisiert werden können, dass die Bevölkerung nicht belästigt wird. Das Immissionsschutzamt kritisierte in dem Zusammenhang bei einem Treffen von SARIA- und MHNV-Vertretern, dass von Seiten der Marler SPD öffentlich der Eindruck erweckt wird, der behördlich festgestellte SARIA-Gestank existiere gar nicht. Dabei werde der selbst von SARIA nicht bestritten.

 

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