Geruchsbelästigungen durch SARIA-Sarval nehmen wieder zu!

Seit mehreren Wochen nehmen die Beschwerden über ekelhafte Gerüche vom SARIA-Sarval-Betriebsgelände im Landschaftsschutzgbiet wieder zu. Mehrere Anwohner in Alt-Marl, Frentrop und Riegefeld klagen darüber, dass nach einer längeren Zeit mit deutlich weniger Gestank jetzt der Gestank wieder öfter in den Siedlungen wahrnehmbar sei.
Dass Änderungen in den Produktionsabläufe bei SARIA-Sarval vorgenommen sein mussten, bestätigte sich, als der Kreis Recklinghausen ankündigte, dass man einen zweiwöchigen Versuch starten werde um erneut die nach dem Geruchsgutachten verbotenen Schweineborsten erneut zu testen.

Inzwischen liegen uns Beschwerden von mehr als einem Dutzend Anwohner vor, die allein seit Anfang Juni  über Gestank vom SARIA-Sarval-Gelände klagen. Einige von ihnen haben von der zuständigen Immissionsschutzbehörde des Kreises Recklinighausen die Mail bekommen, dass die Behörde keine Betriebsstörungen bei SARIA-Sarval feststellen konnte.  Auf die Frage, warum nach dem Gutachten so lange Zeit kaum Geruchsbelästigungen auftraten und jetzt wieder gehäuft, wurde in dem Schreiben nicht beantwortet.

Wie aus den Schreiben der Bürger an unsere Anwohnerinitiative zu lesen ist, fühlen sich die Betroffenen vom Kreis Recklinghausen im Stich gelassen. Vor allem können Viele eines nicht verstehen:
warum wurde ein Jahr lang ein verbindliches Geruchsgutachten gemacht, das zu akzeptablen Lösungen und eine verbesserte Luftqualität geführt hat, wenn jetzt diese von anerkannten Gutachtern ermittelten Ergebnisse für SARIA-SARVAL nicht mehr bindend sind?
Dass der Kreis Recklinghausen nach einer zweiwöchigen Testphase nun diese Stoffe (Schweineborsten) in der Presse wieder für unbedenklich erklärt und zur Verarbeitung zulassen will, obwohl die Geruchsbelästigungen wieder zunehmen, ist für die Bürger inakzeptabel.

Eine Bürgerin schreibt: „Ich kann nicht verstehen, dass wir uns jahrelang für bessere Luft eingesetzt haben, das nach einer Studie auch nun einvernehmlich erreicht wurde und man jetzt wieder alles über den Haufen wirft.“
 
Sollten Sie eine Geruchsbeschwerde haben, sollte diese unbedingt dokumentiert werden. Bitte setzen Sie diese ab über Beschwerde@mhnv.de Dann erhalten sowohl Immissionsschutz des Kreises RE als auch wir als Anwohnerinitaitive diese Information. 
 
Sie können die Beschwerde auch direkt über unsere Internetseite absetzen: Geruchs-Beschwerde absetzen
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