Die offenen Fragen bleiben

SARIA war heute Nachmittag (20.03.2014) mehr als eine Stunde kontroverses Thema im Stadtplanungsausschuss
Wir (Betroffene Bürger und/oder Mitglieder der Anwohnerinitiative MHNV) stellten engagiert kritische Fragen. Nicht beantwortet werden konnte uns von Bürgermeister und der Marler Verwaltung z.B. die Frage, ob die Marler Baubehörde bei der Bau-Abnahme des Erdwalls auf dem Saria-Gelände nicht bemerkt hat, daß das Bauwerk zu nah an der Grundstücksgrenze gebaut wurde und die erlaubte Höhe nicht eingehalten wurde.
Diese Antwort soll nachgeliefert werden.

Lärm, Licht und Gestank:
2013 deutlich mehr Beschwerden als SARIA angibt

Fast 70 Beschwerden von Familien aus Riegefeld, Alt-Marl und Frentrop sind laut Kreis Recklinghausen im vergangenen Jahr über die Firma Rethmann-SARIA aktenkundig geworden. Das hat Bürgermeister Wermer Arndt im Marler Stadtplanungsausschuss unter Berufung auf den Kreis Recklinghausen mitgeteilt. Er antwortete damit auf die Frage von Anwohnern, denn die Firma SARIA gibt die Beschwerden für 2013 bislang mit lediglich 5 an.

Auf die Frage im Ausschuss, warum die Zahlen von der Immissionsschutzbehörde des Kreises Recklinghausen und dem Unternehmen SARIA so unterschiedlich sind und wie die Politiker die Bürger schützen können, kam der Bürgermeister und Befürworter der umstrittenen SARIA-Erweiterung mit einer Vermutung: Er wisse nicht, ob Bürger sich überhaupt mit Beschwerden an SARIA gewandt hätten. Außerdem behauptete Arndt, es hätte vor der Errichtung der Biogasanlage (im Sommer 2012, Anmerkung von MHNV) keine Beschwerden in Frentrop gegeben. Damit stellte der Bürgermeister ein weiteres Mal die betroffenen Familien in Frentrop, Riegefeld, Alt-Marl und Polsum vor den Auschussmitgliedern und der Presse in ein schlechtes Licht um sie unglaubwürdig zu machen.

Für uns Bürger blieb auch diesmal der schale Beigeschmack, dass kritische Fragen unerwünscht sind.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.