Bund für Umwelt und Naturschutz fordert Marler Rat auf: Vertrag einhalten!

Saria Weissstorch_BUND_Rennbachstraße_Marl_18.6.15

Ein Weißstorch auf einer „Ausgleichsfläche“ an der Rennbachstraße. Das Paar ist auf den von SARIA-Plänen bedrohten Feuchtwiesen auf Futtersuche.

aus der Pressemitteilung Bund für Umwelt und Naturschutz westliches Vest:

Gegen weiteren Flächenverbrauch in der Frentroper Mark

 Die Ortsgruppe Westliches Vest des Bund für Umwelt und Naturschutz BUND appelliert an den Marler Rat, sich an bestehende Verträge zum Schutz des Landschafts- und Naherholungsgebiets Rennbach zu halten. Teile der Politik wollen aber den weiterhin gültigen Vertrag nicht mehr einhalten.

Der Marler Rat wird am Donnerstag, den 25.06.2015 über einen Dringlichkeitsantrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen entscheiden, der einen sofortigen Stopp der Erweiterungspläne außerhalb eines bestehenden Industriegebiets fordert. Damit fordern die meisten Fraktionen im Marler Rat, dass der Vertrag eingehalten wird, den die Firma SARIA und die Stadt Marl 1985 geschlossen haben.

Willy Baitinger: „Das Landschaftsschutzgebiet Rennbach muss geschützt werden. Es zählt zum Nahrungshabitat des bedrohten Weißstorchs, weil es dort wichtige Feuchtwiesen und Weiden gibt, die extensiv bewirtschaftet werden. Dass ein Weißstorchenpaar dort jetzt täglich anzutreffen ist, zeigt, dass die dort vor Jahren angelegten Ausgleichsflächen von den Tieren angenommen werden. Das freut nicht nur uns Umweltschützer. Auch viele Spaziergänger mit Kindern und Jogger bleiben fasziniert stehen, wenn sie die bei uns selten gewordenen Tiere bei der Nahrungssuche vor unserer Haustür beobachten.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Westliches Vest ist eine Gruppe von rund 100 Mitgliedern aus den Städten Marl, Haltern, Dorsten und Gladbeck.

 

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