Anwohner beschweren sich wg. Gestank vom SARIA-Gelände

Heute kam wieder eine Beschwerde eines SARIA-Anwohners in Marl-Frentrop über starken Gestank am Dienstagabend per Mail. Der Anwohner klagte in seinem Schreiben an den Kreis Recklinghausen als Immissionsschutzbehörde über mehrfachen Gestank in den vergangen Wochen, der bedingt durch den Wind vom SARIA-KFU-Gelände an der Rennbachstraße Richtung Dorsten zog:

Hier der Wortlaut an den Leiter der Immissionsschutzbehörde:

„Hallo Herr Görß,

leider komme ich erst jetzt dazu starken Gestank von der Firma SARIA am Dienstagabend bei Windrichtung nach Dorsten von cirka 21.50 bis in die Nacht zu melden. Es stank so stark, dass wir unser Schlafzimmerfenster und die unserer beiden Töchter entgegen unseren Gewohnheiten schließen mussten.

Damit hat es direkt vor unserer Abreise in den Sommerurlaub stark gestunken (Unsere Beschwerde liegt Ihnen vor!) und auch jetzt zwei Tage nach unserer Rückkehr.

Können Sie sich vorstellen, wie unerträglich es ist, in seinen eigenen vier Wänden vor diesem Unternehmen nicht sicher zu sein und das Gefühl der Ohnmacht zu haben, seine eigenen Kinder zuhause nicht gegen Lärm und Gestank schützen zu können?

Was sollen wir nach zwei Jahren mit dutzenden Beschwerden bei Ihnen als Immissionsschutzbehörde und nach unzähligen Anrufen bei dem Verursacher Knochen- und Fettunion (KFU-SARIA), der sich den Gestank von seinem Gelände angeblich nicht erklären kann, noch tun? Denn es hat nichts gebracht!

Bitte nehmen Sie unsere Beschwerde zu Ihren Unterlagen und tragen Sie dazu bei, dass das Unternehmen die Belästigungen endlich abstellt.

Mit freundlichen Grüßen“

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