Abschließende Zusammenfassung: Schlachtabfälle auf Straße gefunden

Anwohner, Spaziergänger und Jogger dokumentierten am Samstag, den 17. Mai 2014 Fleisch- und Knochenteile auf der Rennbachstraße

Anwohner, Spaziergänger und Jogger dokumentierten am Samstag, den 17. Mai 2014 Fleisch- und Knochenteile auf der Rennbachstraße vor dem Gelände der Knochen- und Fettunion / SARIA im Naherholungsgebiet Rennbach in Marl-Frentrop.

Abschließend wollen wir jetzt den jüngsten Vorfall im Zusammenhang mit dem Rethmann-SARIA-Konzern zusammenfassen:

Am dritten Tag nach dem Fund von Schlachtabfällen direkt vor dem SARIA-Werk im Naherholungsgebiet Rennbach in Marl hat SARIA endlich auf die Fragen von Anwohnern und unserer Bürgerinitiative reagiert. Diese hatten Samstagabend bei der SARIA-Hotline angerufen und auf Knochen- und Fleischteile auf der Straße hingewiesen und um eine Erklärung gebeten. Verantwortliche waren laut der SARIA-Hotline aber nicht zu erreichen. Selbst am Montagmittag konnten uns Verantwortliche nach erneuter telefonischer Nachfrage von MHNV-Vertretern keine inhaltlichen Angaben zum Sachverhalt machen.

Am Dienstagnachmittag (20. Mai 2014) erreichte uns dann die Antwortmail von Konzern-Pressesprecher Marcel Derichs: Er kommt zu dem Ergebnis, dass die von Bürgern vor dem SARIA-Werk gefundenen (und fotografisch dokumentierten) mutmaßlichen Schlachtabfälle eigentlich nicht von SARIA oder der Knochen- und Fettunion (KFU) stammen könnten. Mitarbeiter hätten nämlich keine Knochenreste auf der Rennbachstraße finden können. Laut SARIA habe die Polizei „am Seitenrand nur ein kleines Reststück von der Größe eines Tennisballes finden können.“ Dass die vor dem Werkstor gefundenen Knochenreste und Fleischfetzen von SARIA stammen, sei für ihn also „nahezu ausgeschlossen“. Für die externen Spediteure, die in Frentrop täglich rund um die Uhr schätzungsweise bis zu 100 Tonnen Blut, Knorpel, Knochen, Hörner, Borsten etc. anliefern, wollte er keine Aussage treffen.

SARIA will die Mitarbeiter darauf hinweisen, „verstärkt auf mögliche äußere Verschmutzungen der Transportmulden zu achten, die sich dann ggf. während der Fahrt lösen könnten.“

MHNV-Archivfoto: Ungefähr an dieser Stelle wurden die Schlachtabfälle gefunden.

MHNV-Archivfoto: Ungefähr an dieser Stelle wurden die Schlachtabfälle gefunden.



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